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Coole Tipps für heisse Tage

Sommer ist schön, wenn da nicht die Gluthitze wäre. Was ist zu tun, wenn die eigenen vier Wände keine Abkühlung mehr bringen und der Einbau einer wirkungsvollen Klimaanlage zu aufwändig erscheint? Unser Blog-Autor hat im Hitzemonat Juni den Selbsttest gemacht.

20 Grad machen Freude, 25 Grad sind zum Frohlocken, 30 Grad kann man noch ertragen aber mehr als 35 Grad machen jede Bewegung zur Qual. Was also tun, wenn das Zuhause sich in der Gluthitze aufheizt, diese Wärme auch noch speichert und dann bald für saunaartige Zustände sorgt?

Nur Kleider aus Naturfasern tragen, Bettwäsche mit Naturfasern verwenden, immer kalten Waschlappen bereithalten, Vorhänge waschen und nass aufhängen, wärmespeichernde Teppiche rausreissen, alle Elektrogeräte ausschalten: Derartige Tipps wurden im Bekanntenkreis wie Hehlerware hinter vorgehaltener Hand herumgereicht. Ich musste wohl oder übel meine eigene Strategie finden, wie die Hitze zu bekämpfen ist:

Klimaanlage muss her:

Das wäre die einfachste Lösung und eigentlich nur was für ganz Faule. Doch abgesehen davon meldete sich mein schlechtes Umweltgewissen. Zudem sind grössere Anlagen baubewilligungspflichtig, weil sie Ausseninstallationen benötigen und damit die Fassade verändern. Das dauert zu lange auch ohne dass Herr und Frau Nachbar Einsprache erheben, weil die Anlage eventuell surren könnte.

Also Fenster auf:

Nur, was auf den ersten Blick logisch erscheint, ist bei 35 Grad und mehr im Schatten reines Wunschdenken. Denn statt mit frischer Luft, füllt sich das Zuhause mit tropischem Klima. Auch Vorhänge zuziehen hilft nix, weil sich die Hitze dahinter staut und dann trotzdem in den ganzen Raum vordringt. Nur Rollläden oder Fensterläden schützen etwas vor der Hitze. Der gute, alte Ventilator wälzt nach einer Weile auch nur noch heisse Luft um und sorgt für saharaartige Windböen.

Dann Fenster auf, wenn’s draussen kühl ist:

Bei mir auf dem Land in 1000 Metern über Meer ist das so abends ab 21 Uhr. Doch was machen Hitzegeplagte in der aufgeheizten Stadt? Früh aufstehen (siehe Punkt 5)! Also alle Fenster auf, kräftig Durchzug. Danach heisst es 30 Minuten Fliegen und Mosquitos jagen. Dadurch sinke ich trotz tieferer Temperaturen wieder schweissgebadet zu Bette.

Doch zuerst die kalte Dusche:

Falsch! Denn das regt den Körper an, mit zusätzlicher Wärmeproduktion zu reagieren. Besser ist es, sich ein kaltes Fussbad vor die Couch zu stellen, während dessen die Lieblingsserie läuft. Ahhh…

Ich muss zugeben, meine Mutter hatte Recht mit «Fenster auf am frühen Morgen»:

Wer keine Lust auf Mückenjagd hat oder in aufgeheizter Stadtatmosphäre lebt, dem bleibt nur eine Möglichkeit: Morgens zwischen vier und sechs Uhr ist es am kühlsten und die (meisten) Plagegeister mit Flügeln sind inaktiv. Also früh raus und alle Fenster mindestens eine Stunde auf. Dann alles bis zum nächsten Morgen luft- und sonnenlichtdicht verbarrikadieren…

P.S.: Obs gewirkt hat, weiss ich nicht. Denn beim ersten Mal wurde die ganze Familie um vier Uhr wach und hat mich sehr schlaftrunken und nicht minder wütend kurzerhand ausquartiert. Seither schlafe ich im Keller. Übrigens: Da ist es herrlich kühl. Ich komme erst im Herbst wieder raus oder vielleicht auch erst, wenn der Weinkeller leer ist… Schönen Sommer noch!

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