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Immobilie bewerten: Der richtige Preis ist entscheidend!

Handgelenk mal Pi? Diese Methode ist wahrlich nicht zu empfehlen, wenn man den Wert einer Immobilie schätzen will. Denn liegt der Wert zu deutlich vom Marktpreis entfernt, wird es teuer – vor allem für den Verkäufer.

Rund 50 Prozent der Schweizer Immobilien wechseln ohne professionelle Unterstützung ihre Hand. Wie hoch der Anteil derjenigen ist, die dabei auf eine professionelle und seriöse Immobilienbewertung verzichten, bleibt im Verborgenen. Klar ist hingegen, welche Folgen es hat, wenn der ausgeschriebene Preis am Marktwert vorbeizielt.

Immobilienwert zu hoch einschätzen

Mit zu hohen Preisschätzungen werden Verkäufer dazu verleitet, demjenigen Makler den Zuschlag zu geben, der den höchsten Verkaufserlös verspricht. Ist aber der verlangte Preis zu hoch, steigert dies in erster Linie die Insertionszeit. Das heisst, die Dauer, während der ein Objekt angeboten wird, wird zu lang, und die Immobilie wird bald einmal als Ladenhüter wahrgenommen. Dies schmälert auf den ersten Blick die Attraktivität für mögliche Käufer und schwächt beim zweiten Hinschauen die Verhandlungsposition des Verkäufers, was sich letzten Endes im noch tieferen Verkaufspreis manifestiert.

Denn Interessenten werden bedeutend tiefere Angebote machen, um herauszufinden, bei welchem Preisniveau die untere Schmerzgrenze liegt. Der Verkäufer gerät unter Zeitdruck und bietet dann oft als Kompromiss einen Betrag an, der auf halbem Weg und meist deutlich unter dem tatsächlichen Marktwert liegt. Die Folgen kurz zusammengefasst: Der Verkäufer verliert doppelt Geld, weil die Kosten für die Vermarktung höher sind und der Verkaufspreis tiefer liegt. Das kann rasch in den sechsstelligen Bereich gehen.

Immobilienwert zu tief einschätzen

Ein zu tiefer Preis beruht oft auf einer unseriösen Schätzung mit dem Ziel, den Verkauf möglichst rasch durchzuziehen. Damit werden zwar durchaus mehr Interessenten angesprochen. Wenn aber einmal ein zu tiefer Preis festgelegt ist, wird es schwierig, diesen in den Verhandlungen höher zu treiben. Denn die meisten Interessenten können dann in der Regel nicht mehr mithalten.

Auch hier verliert der Verkäufer doppelt: Zum einen verliert er viel Zeit und Energie mit Interessenten, für die das Objekt über dem Budget liegt. Zum anderen wird er es kaum schaffen, den einmal kommunizierten Preis wieder auf den effektiven Marktpreis hochzuheben.

Wie entgeht man dem Dilemma?

Die Ermittlung des Marktwertes einer Immobilie, die Festlegung des optimalen Ausschreibungspreises und der Verkaufsstrategie, die Ermittlung von verlässlichen Vergleichspreisen ähnlicher verkaufter Objekte und die Einschätzung der tatsächlichen Marktsituation und schliesslich die erfolgreiche Verhandlungsführung mit möglichen Käufern ist ein hochkomplexer Prozess. Das Resultat muss sein, dass am Schluss alle Seiten zufrieden sind und keiner übervorteilt wurde. Ohne professionelle und zuverlässige Unterstützung ist dieses Ziel fast nicht erreichbar. Alles andere heisst, auf die Karte Glück als Gehilfen zu setzen. Was uns zurück zum Anfang bringt: Handgelenk mal Pi ist nicht empfehlenswert!

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