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In sieben Schritten zur Immobilie mit Solaranlage

Energiepotenzial, Offerten, Wahl des Installateurs, Fördermittel und Verwaltungsverfahren: Der Immopulse Blog zeigt in sieben Schritten, wie Sie Ihre Immobilie mit einer Solaranlage ausstatten.

Was ist einfacher, als den Strom dort zu erzeugen, wo er gebraucht wird? Zu dieser Einsicht kommen immer mehr Eigentümer von Immobilien. Doch wie geht man vor und wo bekommt man Informationen und Unterstützung, wenn eine Immobilie mit Solaranlage entstehen soll?

Der erste Schritt zur Immobilie mit Solaranlage: Potenzial ermitteln!

Eignen sich Dach und Fassaden des Hauses für die Nutzung von Solarenergie? Wie viel Strom und Wärme können produziert werden? Dafür braucht es keinen Fachmann vor Ort. Denn unter www.sonnendach.ch und www.sonnenfassade.ch sind rund 85% aller Schweizer Dächer und 70% der Schweizer Fassaden erfasst. Einfach Adresse eingeben und schon ist das Energiepotenzial ermittelt.

Zweiter Schritt: Der Eigenverbrauchsanteil

Unter Eigenverbrauch versteht man den Teil der Energieproduktion, den man selber direkt vor Ort benötigt. Auskunft darüber erteilt einem die eigene Stromrechnung. Ist diese nicht verfügbar, lässt sich der eigene Energiebedarf unter https://energiezukunftschweiz.ch sehr schnell ermitteln.

Dritter Schritt: Rentabilität der Solaranlage prüfen

Auch dies ist mithilfe von online Solarrechnern problemlos möglich. Energie Schweiz stellt unter www.energieschweiz.ch/solarrechner eine einfache aber wirkungsvolle Basis zur Verfügung, um die  ungefähre Energieproduktion, die Gesamtkosten und die Amortisationsdauer einer auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Solaranlage zu berechnen.

Vierter Schritt: Offerten einholen und vergleichen

Unter www.bfe.admin.ch lässt sich eine Liste mit Standardfragen herunterladen, die es auch Laien ermöglicht, den Installationsprofis die richtigen Fragen zu stellen. Um die Leistungen vergleichen zu können, sollten mindestens drei Offerten eingeholt werden. Tipp: Mit einer schlüsselfertigen Anlage vermeidet man Überraschungen. Die Experten von Energie Schweiz vergleichen die Offerten und geben gerne eine Empfehlung ab.

Fünfter Schritt: Behörden informieren

In der Regel bedürfen nur Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung stets eine Baubewilligung. Solaranlagen, die auf die Dachfläche abgestimmt sind und sich ausserhalb einer Schutzzone befinden, benötigen keine Baubewilligung, müssen jedoch den Behörden der Gemeinde und des Kantons vor Baubeginn gemeldet werden.

Wichtig: Die Anlage sollte vor der Installation bei Ihrer kantonalen Gebäudeversicherung angemeldet werden, um die Deckung auch während des Baus zu gewährleisten.

Sechster Schritt zur Immobilie mit Solaranlage: Fördergelder beantragen

Photovoltaikanlagen werden vom Bund je nach Leistung der Anlage mit der kleinen Einmalvergütung (KLEIV) oder der grossen Einmalvergütung (GREIV) unterstützt. Solarwärme-Anlagen werden von fast allen Kantonen und vielen Gemeinden gefördert. Im harmonisierten Fördermodell (HFM) ist ein Förderbetrag von etwa 20% vorgesehen. Zu beachten ist, dass der Antrag auf Förderung der Solaranlage zwingend an den Kanton zu richten ist und diese Förderung vom Kanton vor Beginn der Arbeiten garantiert werden muss!

Siebter Schritt zur Immobilie mit Solaranlage: Bau und Inbetriebnahme

Im Idealfall nehmen Planung und Montage einer Solaranlage auf einem Einfamilienhaus rund zwei Wochen in Anspruch. Rund drei Jahre nach der Inbetriebnahme sollte die Anlage kontrolliert werden. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie bietet Qualitätstests an, die von unabhängigen Experten durchgeführt werden. Treten Probleme auf, bietet der Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie eine Ombudsstelle an, die zwischen Bauherren und Anbietern/Solarprofi-Installateuren vermittelt.

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