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Wie sichere ich Risiken beim Immobilienkauf ab?

Das Eigenheim ist und bleibt eine gute Variante, einen Beitrag zu seiner Altersvorsorge zu leisten. Doch was passiert mit dem hypothekarschuldbelasteten Eigentum, wenn plötzlich die Immobilienpreise fallen, Krankheit, Unfall oder gar ein Todesfall die Einkommenssituation der Familie völlig auf den Kopf stellen? Der Immopulse Blog gibt Antworten.

Oft ist der Kauf einer Immobilie mit überschwänglichen Emotionen verbunden. Wer denkt denn bei der Verwirklichung seines Traums vom Eigenheim gleich an die Risiken beim Immobilienkauf, die mit der Aufnahme einer Hypothek verbunden sind? Schliesslich steigen die Preise seit 20 Jahren und mit Gedanken an mögliche Schicksalsschläge will man sich nicht unnötig belasten. Und doch sollte man sich frühzeitig damit befassen, was geschieht, wenn Risiken wie Preiszerfall, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Unfall, Krankheit oder Tod dafür sorgen, dass plötzlich ein entscheidender Teil des Einkommens wegfällt und damit die Tragbarkeit der Hypothek nicht mehr gesichert ist.

Risiko beim Immobilienkauf: Preisrückgang

Die schlechte Nachricht zu Beginn: Gegen Preiszerfall im Immobilienmarkt kann man sich nicht direkt absichern. «Es gibt in der Schweiz keine handelbaren Immobilien-Indizes, mit denen Investoren und Besitzer sich gegen fallende Preise von Häusern und Wohnungen absichern können», kommt die Handelszeitung zum Schluss. Zwei indirekte Möglichkeiten der Absicherung bleiben aber Investoren und Eigenheimbesitzern laut Handelszeitung: Die Wahl einer guten und damit zentralen Lage und der weitgehende Verzicht auf Emotionen beim Kauf einer Liegenschaft. Gute Lagen sind immer gesucht und leiden weniger unter Preisdruck. Weniger Emotionen bedeuten, dass man weniger Gefahr läuft einen zu hohen Preis zu bezahlen, der sich spätestens dann rächt, wenn man sein Eigenheim unter finanziellem Druck verkaufen muss. Es gibt aber auch gute Nachrichten.

Biometrische Risiken lassen sich absichern

«Biometrisches Risiko» ist ein typisch technischer Versicherungsbegriff. Gemeint ist damit nichts anderes, als Risiken, die durch Arbeitsunfähigkeit, Krankheit, Unfall oder Tod die Tragbarkeit einer Hypothek gefährden können. Versicherungen bieten verschiedene Produkte an, um unter anderem auch finanzielle Verpflichtungen im Bereich der Hypotheken abzusichern. Die Versicherung übernimmt dann für einen bestimmten Zeitraum die finanziellen Verpflichtungen. Mit Erwerbsunfähigkeitsrenten kann man das Risiko bei Erwerbsunfähigkeit durch Unfall und Krankheit regeln. Die klassische Lebensversicherung gilt als Absicherung im Todesfall.

Restrisiko Scheidung

Bleibt noch abzuklären, wie es mit den Risiken beim Immobilienkauf im Falle einer Scheidung aussieht. In diesem Bereich sind den Statistikern und Mathematikern der Versicherungen die Unwägbarkeiten der zwischenmenschlichen Emotionen wohl zu hoch. Denn laut Recherchen der Handelszeitung sind dafür keine Versicherungsangebote auf dem Markt erhältlich. In dem Fall gilt: Zusammenraufen und fair sein!

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