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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

 

swiss-life_19Eine Gebrauchsanweisung für das Leben? Spätestens, wenn man herausfindet, dass dieser „Fahrplan für das Leben“ lauter Verspätungen und Ausfälle beinhaltet, verliert dieser Gedanke an Anziehungskraft.

Ob man will oder nicht: Alle machen sich Gedanken, wie sich ihr Leben entwickeln wird. Erziehung, Kultur, Widerstand gegen ebendiese Erziehung und Kultur und anderes mehr mögen dazu führen, dass sich der Mensch Gedanken über das Menschsein macht. Die Einen planen bis ins Detail, die Andern haben als Plan, möglichst wenig zu planen. Die Dritten glauben fest, dass etwas oder jemand für sie plant. Wenig erstaunlich ist, dass diese Pläne auch immer eine Vorstellung davon beinhalten, wie man in verschiedenen Lebenssituationen wohnen will. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

 

Der normale Anfang

„Das haben wir uns auch alles zurechtgelegt und dachten, in den einmal gekauften vier Wänden gemeinsam alt zu werden!“ Wer das sagt, heisst Werner Ambrecht, ist seit Jahren Pensionär und sitzt in seiner barrierefreien Parterrewohnung im Rollstuhl. Seine Frau Anni lächelt vielsagend. „Wir wollten als junges Paar weg von den Eltern, in die Stadt.“ Es folgte die erste kleine Mietwohnung. Mit dem ersten Kind wurde der Platz eng. Zwei weitere Kinder folgten und jedes Mal wurde die Mietwohnung grösser. Es folgte das gemietete Haus auf dem Lande.

 

Eigentum als logischer Schritt

Doch jeden Monat Geld ausgeben, ohne jemals etwas sein Eigen nennen zu können, war nicht ihr Ding. „Die Erbschaft nach dem Tod meiner Eltern gab uns die nötigen Mittel für ein Reihenhaus in der Stadt“, erinnert sich Werner. Doch bald gingen die Kinder eigene Wege, das Haus wurde zu gross. „Wir verkauften und zogen in ein kleines Haus auf dem Land mit grossem Garten. Hier wollten wir gemeinsam alt werden“, blickt Anni mit leuchtenden Augen zurück.

 

Das Schicksal schlägt zu

Nach der Pensionierung zwang eine Krankheit Werner in den Rollstuhl. Das Haus wurde unpraktisch, der Garten für Anni alleine zu gross. „Vorbei war der einstige Traum vom Altwerden im kleinen Häuschen“, erklären beide nicht ohne Wehmut. Um gleich hinzuzufügen: „Wir liessen uns durch Experten beraten, verkauften unser Haus mit Hilfe eines Maklers und kauften diese barrierefreie Wohnung in der Stadt.“ Sollte dereinst der Umzug in eine Senioreneinrichtung anstehen, werde diese gut verkäufliche Wohnung dafür die finanzielle Grundlage bilden.

 

Das Glück gefunden

In dieser gemütlichen und hellen Eigentumswohnung hinterlassen die Ambrechts einen sehr zufriedenen Eindruck. „Im Leben kommt so manches anders, als der eigene Plan es wollte“, zieht Werner Ambrecht ein erstaunlich amüsiertes Fazit. „Hätte ich das alles früher gewusst, hätte ich es genauso gemacht, wie es jetzt ist.“ Ein verschmitztes Lächeln begleitet diese Aussage.

 

Was macht die nächste Generation?

Es klingelt. Sohn Beat steht mit seiner Frau und den beiden Enkelkindern vor der Tür. Die junge Familie gibt schnell Einblick in ihren Lebensplan. „Wir wissen das Leben zu nehmen, wie es kommt. Das haben wir auch von unseren Eltern gelernt.“ Eine klare Antwort, die doch so viele Möglichkeiten und Chancen aber auch Unwägbarkeiten offenlässt. Denn erstens kommt es anders…

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